Über mich

Wer bin ich?

Ich bin Malte Dietsch, Hochzeitsfotograf und Porträtfotograf aus Hamburg-Barmbek. Ich fotografiere schon seit über 25 Jahren. Vor einigen Jahren habe ich mit der Hochzeitsfotografie angefangen, eher durch einen Zufall. Ich hatte auf der Hochzeit von Freunden fotografiert und sie fanden die Bilder so gut und mir hat es so viel Spaß gemacht, dass ich bald darauf mein Gewerbe angemeldet habe! Besonders reizvoll finde ich die Fotografie von Hochzeiten, Paaren und Porträts. Auf einer Hochzeit gibt es eine Fülle von schönen Eindrücken und intensiven Emotionen, die ich mit meiner Kamera festhalten möchte. Ich mag das Ambiente, die gut gelaunten Menschen und die feierliche Atmosphäre. Wenn ich am PC die Bilder bearbeite, freue ich mich über die tollen Emotionen, die ich einfangen konnte.

In meiner Freizeit verreise ich sehr gern, meine große Leidenschaft neben der Fotografie! Ich bin in den Bergen Europas unterwegs, war schon auf dem Großglockner, Zugspitze und habe die 16 Gipfel der deutschen Bundesländer bestiegen. Derzeit arbeite ich daran, die höchsten Gipfel der europäischen Länder zu besteigen - 13 habe ich schon. Beim Wandern in der Natur kann ich am besten entspannen. Und nicht zu vergessen: Ich liebe asiatisches Essen und bin Lakritz-Fan! Ich spreche Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch.

Mein Stil

Ich mag überhaupt keine gestellten Bilder und unnatürliche Posen. Die Bilder die ich mache, wirken sehr natürlich und ungestellt. Bei einer Hochzeit beobachte ich das Geschehen aus dem Hintergrund und nehme ungestellte, echte Emotionen auf. Dabei habe ich einen guten Blick für den richtigen Moment eines Fotos. Ich arbeite weitgehend im Hintergrund. Nur beim Bautpaarshooting gebe ich einige «Regieanweisungen». Aber auch hier achte ich auf natürliche Posen und eine gute Kommunikation mit dem Brautpaar.

Wenn etwas peinlich wirkt, mache ich es nicht. Das schlimmste Foto von einem anderen Fotografen, das ich mal gesehen habe, war wie die Braut den Bräutigam mit Handschellen an ein Auto gefesselt hat und sie so tat als wäre sie von der Polizei und würde ihn festnehmen. Total grausam!

Fragen und Antworten / FAQ

Sind die hier ausgestellten Bilder alle von echten Hochzeiten?
Die hier ausgestellten Bilder sind alle aus echten Hochzeiten mit Zeitdruck, Wetterveränderungen, plötzlichen Änderungen im Ablauf usw. Im Gegensatz zu vielen anderen Fotografen, die Bilder von sog. «Styled Shoots» und Hochzeitsfotografie-Workshops präsentieren, wo kein Zeitdruck herrscht und der Workshopleiter mithilft, zeige ich nur Bilder, die unter realen Bedingungen entstanden sind.
Warum sollten wir dich buchen?
  • gutes Auge für Motive und den "richtigen Moment"
  • natürliche, einfühlsame Bilder
  • kein Kitsch, sondern natürliche und sanfte Posen!
  • kein unschönes Blitzlicht (außer Party)
  • ich kleide mich angemessen (Anzug oder helle Hose, weißes Hemd + Jacket)
  • ich bin extrem unauffällig - meine Brautpaare sagen einstimmig, weder sie noch die Gäste haben mich bemerkt (was für einen Fotografen ein großes Kompliment ist :-))
  • durch meine lockere, unkomplizierte Art kann ich mich gut in die Hochzeitsgesellschaft einfügen
  • Fotografie immer mit zwei Profi-Vollformatkameras von Canon und den lichtstarken Objektiven
  • eingeschaltete Backup-Kamera bei Hochzeit immer dabei für den sehr unwahrscheinlichen Fall eines technischen Defekts
  • extra leise Kamera, die die Zeremonie nicht stört
  • exzenllente Beobachtungsgabe, um emotionale Momente einzufangen
  • dezente, situationsgerechte Bildbearbeitung
  • faire Konditionen
Fotografierst du nur in Hamburg?
Oft fotografiere ich auch im Hamburger Umfeld und im norddeutschen Raum und NRW. Generell fotografiere ich aber in ganz Deutschland. Die Reisekosten reiche ich dann 1:1 an Euch weiter (Flug/Bahn/Mietwagen/Hotel).
Wie sind die genauen Abläufe wenn wir dich buchen?
Zunächst schicke ich euch ein Angebot zu. Wenn euch dieses zusagt, machen wir ein Kennlerngespräch. Dieses ist nicht zwingend notwendig, empfiehlt sich aber, ganz einfach um zu sehen ob mein Stil und eure Vorstellungen übereinstimmen. Auch lernt man sich näher kennen, was wichtig für später ist. Je mehr man sich kennt, umso entspannter werden später die Bilder.

Wenn ihr mich nach dem Gespräch buchen möchtet, sende ich euch den Vertrag für Hochzeitsfotografie zu. Diesen schickt ihr innerhalb einer Woche an mich zurück. Einige Wochen vor der Hochzeit treffen wir uns zum Vorgespräch. Und dann kommt auch schon bald euer großer Tag, die Hochzeit! Auch wird ca. 4 Wochen vor der Hochzeit eine Anzahlung fällig, da ich Ausgaben für Kameratechnik etc. habe.

Nach der Hochzeit beginne ich direkt mit der Bearbeitung der Bilder. Da ich sehr sorgfältig bearbeite und keine «halben Sachen» abliefere, dauert das zwischen 7 Tagen und 4 Wochen (3 Stunden bzw. 8 Stunden). Auch gebe ich dann die Abzüge bzw. das Fotobuch in Auftrag.

Wenn alles fertig bearbeitet ist, überreiche ich euch persönlich oder per Post eine Geschenkverpackung mit dem USB-Stick und den Abzügen/Fotobuch. Innerhalb einer Woche nach der Übergabe wird dann der Rechnungsbetrag fällig. Auch schalte ich dann eure Online-Galerie frei.
Fotograf XY macht das aber viel günstiger als du...
Diese Frage haben ich und auch befreundete Hochzeitsfotografen schon oft gehört. Es wird immer jemanden geben, der es günstiger macht. Allerdings ist es unterhalb eines gewissen Preislevels (ca. 150 € pro Stunde für die ersten Stunden) nicht mehr möglich, mit einer hochwertigen Ausrüstung zu arbeiten (so erhalten Sie bei billigeren Fotografen in der Regel Blitzaufnahmen in der Kirche, wo ich mit meinen hochwertigen Objektiven noch schön die natürliche Lichtstimmung einfangen kann, verwackelte Aufnahmen und extremes Bildrauschen) oder die Person ist einfach noch nicht so erfahren, liefert keine gute Qualität und nimmt deshalb wenig Honorar. Qualität hat ihren Preis, es gibt in der Hinsicht leider keine Wunder.
Bis wann sollten wir buchen?
Die ersten Anfragen bekomme ich so im Sommer des Vorjahres. Eigentlich solltet ihr bereits buchen, sobald ihr wisst, dass ihr heiratet. Spätestens bis Dezember des Vorjahres. Besonders gefragt ist der August, hier solltet ihr ganz früh buchen.
Was wird im Vorgespräch besprochen?
Im ca. einstündigen Vorgespräch treffe ich das Brautpaar persönlich und wir lernen uns erstmal kennen. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um bei der Hochzeit dann auch entspannte Fotos machen zu können. Des weiteren gehen wir einen Katalog mit Fragen durch, die den Ablauf der Hochzeit betreffen. Der Fotograf muss diesen genau wissen, um kein wichtiges Ereignis zu verpassen. Auch besprechen wir den gewünschten Stil der Bilder und weitere Aspekte, z.B. wie die Lichtverhältnisse in der Kirche sind usw.
Was bedeutet «Werbefreigabe»?
Stimmt ihr der Veröffentlichung der Bilder zu Werbezwecken auf meiner Homepage zu, erhaltet ihr 10% Preisvorteil oder ein kostenloses Fotobuch als Dankeschön! Nur für ausgewählte Paare.
Was steht im Vertrag für Hochzeitsfotografie?
Im Vertrag stehen meine und eure Leistungen. Meine Leistungen sind: Lieferung der Bilder mit Mindestanzahl, Bearbeitung der Bilder, Bereitstellung einer Online-Galerie, Lieferung von Abzügen/Fotobuch. Eure Leistung ist die Bezahlung meiner Leistungen inkl. Anzahlung. Auch steht im Vertrag, was passiert, wenn ich einen Unfall oder Krankheit habe. In diesem Fall versuche ich einen Ersatzfotografen zu organisieren.
Bei mir ist alles vertraglich geregelt und somit vollkommen transparent. Schwammige Klauseln oder versteckte Kosten gibt es bei mir nicht.
Wie bereitest du dich auf eine Hochzeit vor?
Nach dem Vorgespräch sind noch weitere Vorbereitungen zu treffen. So schaue ich mir z.B. den Ort der Trauung vorher an, prüfe die Lichtverhältnisse und überlege mir, wo und wie ich die Brautpaarfotos mache. Hierfür erstelle ich ein Konzept bzw. eine kleine «Choreographie», die aber nur als grober Rahmen gedacht ist. Oft entwickelt das Paar ja eine Eigendynamik, was sehr gut ist. Auch hole ich die Genehmigungen ein, um im Standesamt/Hotel/Restaurant fotografieren zu dürfen.
Wofür ist ein Vorabshooting gedacht?
Beim optionalen Vorabshooting geht es darum, das Brautpaar an die Kamera und das Posieren zu gewöhnen. Das hat den Effekt, dass auf der eigentlichen Hochzeit dann unverkrampfte, natürliche Bilder möglich sind. Es werden mögliche Motive und Posen ausprobiert. Auch gebe ich dem Paar Feedback, wenn sie z.B. unvorteilhaft stehen oder gucken. Wenn sie sich auf den Fotos sehehn, können sie leichter sehen, wie sie auf den Fotos wirken und ggf. noch Dinge verbessern.
Wieviel Zeit sollte man für ein Brautpaarshooting einplanen?
In einer halben Stunde kann man nur wenige Fotos machen und es ist viel Stress. In einer Stunde kann man in der Regel ausreichend Fotos machen. Wenn man noch zu einer bestimmten Location hinfahren muss, sind die Zeiten natürlich hinzuzurechnen. Als Fotograf empfehle ich: am besten mindestens eine Stunde einplanen (reine Fotozeit). Wenn aus organisatorischen Gründen wenig Zeit ist, geht auch weniger, aber ich rate dringend davon ab. Meist ist es auch so, dass die vorgelagarten Abläufe länger dauern als geplant (z.B. die Zeremonie in der Kirche) und man deswegen großzügig planen sollte. Das Shooting sollte nicht zu kurz kommen, denn wann im Leben seid ihr schonmal so aufwändig zurechtgemacht und gestylt?
Wieviel Bilder bekommen wir?
Bei Hochzeiten gehe ich von 60 guten Bildern pro Stunde aus. Allerdings versuche ich das Brautpaar auch nicht mit Bildern zu überfluten, da die guten Bilder dann untergehen und keiner Lust hat, sich 2000 Bilder anzusehen. Ich wähle die Bilder so aus, dass eine gute Geschichte eurer Hochzeit mit hochwertigen Bildern entsteht - nicht zu viel und nicht zu wenig.
Bitte messt nicht die Qualität eines Fotografen an der Anzahl seiner Bilder. Klasse statt Masse.
Woran erkennt man schlechte Fotografen?
Viele Paar sind bei der Suche nach einem Hochzeitsfotografen verunsichert aufgrund der vielen verschiedenen Angebote und tun sich schwer damit, die Leistung eines Fotografen richtig einzuschätzen. Oft täuscht auch eine eigentlich professionelle Website über mittelmäßige Bilder hinweg, ein großer Fallstrick.

Hier habe ich eine kleine Hilfestellung für euch, woran ihr schlechte Fotografen erkennt:
  • Die Personen auf den Fotos haben einen unangemessenen Gesichtsausdruck (mangelnde Kommunikation/Umgang mit dem Kunden)
  • Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen werden mit Blitz gemacht («totgeblitzt»)
  • Schlechte Objektive: kein unscharfer Hintergrund, schlechte Farbwiedergabe, mangelnde Bildschärfe
  • Mangelnde Kamerakenntnisse: verwackelte Bilder, zu hohes Bildrauschen, kein unscharfer Hintergrund
  • Keine Vollformatkameras verwendet: Starkes Bildrauschen, verwackelte Bilder aufgrund der notwendigen längeren Belichtungszeiten
  • Keine gleichwertige Ersatzkamera (Vollformat) vorhanden
  • Kameras lassen sich nicht leise stellen: störendes Auslösegeräusch während der Zeremonie in der Kirche
  • Unangemessenes Verhalten während der Zeremonie (ich habe nicht nur einmal von Pastoren gehört, dass sich ein Fotograf über den Altar gelegt hat, um ein «tolles» Foto vom Brautpaar zu machen)
  • Mangelnde Kenntnisse in der Bildbearbeitung (z.B. Bilder wirken flau, der Mülleimer im Hintergrund wird nicht entfernt, zu starker Einsatz von Weichzeichnern)
  • Schlechter Geschamck: z.B. Schwarzweißbilder mit eingefärbten Blumen, völlig geschmacklose Sepiabilder («Ihr kriegt jedes Bild in drei Varianten»), sinnlos erscheinende Motive (z.B. Braut auf dem Spielplatz auf einem Schaukelpferd)
Warum sind Hochzeitsfotografen so teuer?
Zugegeben, als ich das erste Mal von Preisen für Hochzeitsfotos erfuhr, war ich schockiert. Diese Hochzeitsfotografen machen ein paar Bilder und kriegen so viel Geld? Unmöglich! Als ich mich aber selbst damit beschäftigte, wurde mir sehr schnell klar, dass man unter einen gewissen Preis einfach nicht gehen kann, weil man dann quasi umsonst arbeitet bzw. sich das Business nicht trägt.

Was viele Menschen nicht wissen ist, dass man als Fotograf nur den kleinsten Teil der Arbeitszeit fotografiert. Den größten Teil ist man beschäftigt mit Nachbearbeitung und Verwaltungstätigkeiten und der persönlichen Weiterentwicklung des eigenen Business.

Hier sind typische Tätigkeiten, die ein Fotograf durchführen muss:
  • Vorgespräche führen
  • Angebote schreiben
  • Verträge schreiben
  • Shootings konzipieren (man geht nicht einfach hin und macht «irgendwas»)
  • Fotografieren
  • Nachbearbeitung, Erstellung von Slideshows o.ä. (ca. das doppelte der Fotografierzeit)
  • Kommunikation mit den Kunden
  • Marketing: Homepage pflegen, Blog schreiben, Anzeigen schalten
  • Weiterbildung, Reflexion der eigenen Arbeit, technische Entwicklungen verfolgen
  • Ablage, Steuererklärung, eigene Prozesse verbessern, Kundenkartei pflegen
Das ist schonmal eine Menge Arbeit, die selbstverständlich wie in jedem Unternehmen in den Preis einfließt. Dann gibt es noch die Materialkosten. Gehen wir mal von einer Kamerausrüstung für 7000 Euro aus. Diese verliert von Jahr zu Jahr an Wert. Nach 5 Jahren steht ein Wechsel oder Reparatur an. Wenn man bedenkt, dass pro Hochzeit bis zu 2000 Auslösungen stattfinden, kann jeder nachvollziehen, daas die Kamera nach ein paar Jahren am Ende ist.

Was braucht ein Fotograf an Ausrüstung und Material?
  • 2 Vollformat-Bodies
  • mind. 3 hochwertige Objektive + Ersatzobjektive
  • mind. 2 Blitzgeräte
  • Funkauslöser für den Blitz
  • Tasche
  • Softbox, Reflektoren etc.
  • Schneller PC mit viel Arbeitsspeicher und mehreren Festplatten (Backup-Lösung) zur Bildbearbeitung
Zusätzlich kommen noch Posten wie z.B. Beitrag zur Handwerkskammer, Softwaregebühren, Versicherungen, USB-Sticks für das Brautpaar, Fahrkosten, Speicherkarten, Porto und einiges mehr.

Wenn man das obenstehende berücksichtigt, kommt man irgendwann zu dem logischen Schluss, dass bei hervorragenden Bildern ein Fotograf nicht unter 150 Euro pro Stunde kosten sollte. Letztendlich ist es so, das die hohe Qualität ihren Preis hat. Aus meiner Sicht sollte man hier nicht sparen, denn die Fotos sind ja für das ganze Leben. Viele Paare geben mehr als 10000 Euro für die Hochzeit aus. Die teure Dekoration, das Brautkleid, den Anzug, das Essen, die Feier - was bringt es, wenn davon nur mittelmäßige Fotos exisiteren? Das würde einen jahrelang ärgern.
Arbeitest du eher im Hintergrund oder bist du der Typ «Entertainer»?
Ganz klar: ich arbeite sehr dezent im Hintergrund. In vielen Situationen bemerken mich die Leute gar nicht, wenn ich fotografiere. Ich arbeite viel mit hochwertigen Teleobjektiven, mit denen ich z.B. die Gäste, die Zeremonie in der Kirche oder die Party aus dem Verborgenen fotografieren kann. Das hat auch den Vorteil, dass sich die Leute nicht durch den Fotografen gestört fühlen.

Ich gebe während der Dokumentation der Hochzeit keine Anweisungen, da ich die Leute so festhalten möchte wie sie wirklich sind. Beim Brautpaarshooting und Gruppenbild gebe ich natürlich «Regieanweisungen», allerdings nur soviel wie es notwendig ist.
Mein Onkel Werner hat eine Spiegelreflexkamera, warum kann er die Hochzeit nicht fotografieren?
Immer wieder spielen Hochzeitspaare mit dem Gedanken, dass Onkel Werner doch immer so schöne Bilder macht und die Hochzeit fotografieren könnte. Generell ist das natürlich möglich. Das Paar sollte sich dann aber bewusst sein, dass ein Fotograf sich ausschließlich auf das Fotografieren konzentriert. Wenn ich auf einer Hochzeit fotografiere, bin ich die komplette Zeit damit beschäftigt, nach schönen Motiven Ausschau zu halten und diese festzuhalten. Onkel Werner hätte also gar keine Zeit mehr, an der Feier teilzunehmen. Das ist der eine Punkt. Der andere ist, dass doch schon ein sehr breites fotografisches Wissen und ein gutes Gespür für Motive erforderlich ist. Hierfür braucht man Erfahrung. Der Besitz einer guten Kamera reicht definitiv nicht.

Und für hochwertige Fotos reicht auch keine herkömmliche Spiegelreflexkamera, sondern es sollte eine Vollformatkamera sein. Mit dieser kann man auch bei schlechtem Licht, z.B. in der Kirche/im Standesamt, ohne das unschöne Blitzlicht stimmungsvolle Bilder machen. Ein Blitz würde die Zeremonie erheblich stören.

Um sich gegen einen Kameraausfall abzusichern benötigt man noch eine zweite Vollformatkamera. An dieser hat man dann auch ein anderes Objektiv, damit man vielfältige Perspektiven einfangen kann. Die Objektive sind extrem lichtstark und haben einen superschnellen Autofokus. Da die Abläufe auf einer Hochzeit sehr schnell sind (das merkt man erst wenn man mal eine fotografiert) und nicht wiederholt werden können, muss der Umgang mit der Kamera im Schlaf beherrscht werden. Wegen der ständig wechselnden Lichtverhältnisse und Motive müssen immer wieder Einstellungen geändert werden, und zwar in Sekunden.

Ein weiteres Risiko ist, wenn jemand mit wenig Erfahrung fotografiert und dann z.B. die Bilder vom Ringtausch total verwackelt sind: Streitigkeiten sind vorprogrammiert. Auch wenn man vorher sagt, es wäre nicht so schlimm, wenn die Bilder nicht so professionell aussehen, so ist das Brautpaar hinterher dann meist doch sauer oder enttäuscht.

Wenn Onkel Werner diese Bedingungen erfüllt und bereit ist, auf die Teilnahme an der Feier als Gast zu verzichten, dann kann man ihn natürlich beauftragen. Ich will hier auch nicht den Oberlehrer spielen :-) sondern einfach nur sagen wie es ist und ein mögliches böses Erwachen vermeiden.

Hier ein interessanter Artikel zum Vergleich Gast / Fotograf mit Beispielbildern!
Mit welchem Zeitspannen müssen wir für die verschiedenen Teile einer Hochzeit kalkulieren?
Oft wissen meine Kunden noch nicht genau, wieviel Zeit wofür benötigt wird. Das erschwert dann natürlich die Frage, wie lange man einen Fotografen buchen sollte. Daher sind hier einige Erfahrungswerte in chronologischer Reihenfolge:
  • Getting ready: je nach Abdeckung 1-3 Stunden
  • Fotografieren der ankommenden Gäste: 20-30 Minuten
  • Trauung (Kirche): 45-60 Minuten
  • Trauung (Standesamt): 20-30 Minuten
  • Gratulationen: 20-30 Minuten
  • Gruppenbilder: 20 Minuten
  • Brautpaarshooting: 60 Minuten
  • Feier: das kommt natürlich auf euch an :-) Falls der Fotograf nur einen Teil der Feier fotografieren soll, würde ich den Teil von der Ankunft der Gäste bis zum Essen nehmen, da dann noch alle gut aussehen, das Essen und die liebevoll dekorierte Location fotografiert werden kann und auch Reden gehalten werden. Meist sind das so 1-2 Stunden. Optimal wäre natürlich eine komplette Abdeckung, um durchgehend hochwertige Fotos im gleichen Stil zu haben.
Zusätzlich fallen ggf. noch Fahrzeiten von einem Ort zum nächsten (z.B. Kirche zum Brautpaarshooting und von da zur Feier) an.
Welche Ausrüstung benutzt du?
Ich arbeite mit zwei Canon Vollformat-Kameras (eine als Backup für den eigentlich unmöglichen Fehlerfall, aber auch damit ich schnell zwischen zwei Objektiven wechseln kann) sowie lichtstarken und superscharfen Objektiven von Canon und Sigma. Eine brillante Bildqualität ist für mich die Grundlage für tolle Hochzeitfotos!
Ist ein Berufsfotograf besser als ein Nebenberufler?
Es gibt hervorragende nebenberufliche Fotografen, von denen sich so mancher Profi eine Scheibe abschneiden könnte. Hintergrund ist der, dass Nebenberufler oft aus Leidenschaft dieses Gewerbe begonnen haben. Es gibt aber natürlich auch tolle hauptberufliche Hochzeitsfotografen. Unterm Strich würde ich sagen, es gibt in beiden Gruppen gute und schlechte. Es nimmt sich nicht viel. Achtet auf die Qualität der Bilder, das ist was zählt.
Ist bei einem Hochzeitsfotografen eine Fotografenausbildung erforderlich?
Nein, das ist völliger Unsinn. Die besten Hochzeitsfotografen, die mir bekannt sind, und Tagessätze von 2000 bis 4000 Euro nehmen, waren ursprünglich: Gärtner, Krankenschwester, Suchmaschinenexperte und dazu noch fotografische Autodidakten. Die meisten haben bereits als Kinder angefangen, sich intensiv mit Fotografie zu beschäftigen. Eine Fotografenausbildung ist definitv nicht erforderlich, um Hochzeiten zu fotografieren. Man lernt in so einer Ausbildung nämlich gar nicht, Hochzeiten zu fotografieren. Genau so ist es Unsinn, dass ein Hochzeitsfotograf jahrelang Assistent von einem anderen Hochzeitsfotografen gewesen sein muss, um die nötige Erfahrung zu haben. Das ist eine beliebte Angstmache von ausgebildeten Fotografen, deren größte Einnahmequelle Hochzeiten sind und die furchtbare Angst davor haben, von engagierten Autodidakten überholt zu werden. Das einzige was wichtig ist, ist: Die Leidenschaft für die Hochzeitsfotografie muss vorhanden sein. Jahrelanges Auseinandersetzen mit Technik und Bildgestaltung und viel Ehrgeiz sind erforderlich.
Warum müssen Bilder nachbearbeitet werden und wie hoch ist der Aufwand?
Auch bei teuren Vollformatkameras entstehen zunächst recht flau aussehende Bilder, die ich so nicht meinen Kunden geben würde. Das Motiv ist aber durch den erfahrenen Fotografen bereits perfekt getroffen und durch die hochwertigen Objektive gestochen scharf. Bedeutet aber: jedes Bild muss grundsätzlich bearbeitet werden in Helligkeit, Kontrast, Farben und Sättigung und vieles mehr. Die schönsten Bilder werden dann nochmal gesondert bearbeitet, z.B. werden Hautunreinheiten entfernt, die Haut etwas weichgezeichnet. Nicht zu vergessen, der Fotograf muss sich auch überlegen, welcher Stil der Nachbarbeitung denn zu dem Motiv passen könnte und so vergeht die Zeit recht schnell beim Experimentieren am PC. Auch bekommen die Bilder einen «Farblook», damit sie hell und freundlich aussehen.

Es gilt die Fausregel, dass man pro fotografierter Stunde ca. 2 Stunden Bilder bearbeiten muss. Unbearbeitete Bilder sowie Raw-Dateien gebe ich in meinem und im Interesse des Brautpaares nicht heraus.
Wo kann man weitere Fotos von dir sehen?
Bei Flickr könnt ihr einige Fotos von meinen schönen Reisen sehen!

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